Muttermilch ist die perfekte Nahrung für Ihr Baby. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, Ihr Baby in den ersten sechs Monaten ausschliesslich zu stillen, um ihm einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen. Doch sowohl Mutter als auch Kind müssen das Stillen erst lernen - manchen fällt das leichter als anderen.
Was ist beim richtigen Stillen zu beachten?
Die wichtigste Voraussetzung für erfolgreiches Stillen ist eine zufriedene Mutter, die den Wunsch zu stillen in sich trägt. Es gibt natürlich auch Frauen, die sich aus persönlichen Interessen wie hohem beruflichen Engagement oder Wunsch nach Unabhängigkeit bewusst gegen das Stillen entscheiden. Andere wiederum haben vielleicht Angst vor dem Stillen. Am besten ist es, sich schon während der Schwangerschaft zu entscheiden, ob man das Baby stillen möchte. Halbherzige Stillversuche sind meist schon im Voraus zum Scheitern verurteilt.
Wenn Sie sich mit dem Stillen absolut nicht anfreunden können, ist es unkomplizierter, die Milchbildung bereits vor dem Milcheinschuss zu unterdrücken, als wenn dieser bereits erfolgt ist.
Wann man nicht stillen sollte ...
Es gibt einige Infektionskrankheiten, bei denen die Mutter nicht stillen sollte. Die entsprechenden Erreger können über die Muttermilch an den Säugling weitergegeben werden. HIV-infizierte Mütter und Frauen mit aktiver Hepatitis B, Zytomegalie sowie Tuberkulose sollten ihren Säugling nicht stillen. Auch Schad- und Giftstoffe, wie zum Beispiel Nikotin, Drogen oder bestimmte Medikamente, werden über die Muttermilch übertragen. Im Gespräch mit dem Arzt sollten Sie daher individuell klären, ob Sie stillen dürfen.
Quelle:www.onmeda.de